Doku-Kurzfilm | 15:20 Minuten | 2025
Wir treten ein in das Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Jeden Tag fasziniert sie uns aufs Neue. Zu diesem Zeitpunkt sind ihre Fähigkeiten noch begreifbar. Aber nicht mehr lange, dann wird sich das vermutlich ändern. Dann wird die menschliche Intelligenz der künstlichen unterlegen sein.
Schon jetzt stellen sich die Fragen: Was macht es aus, ein Mensch zu sein? Gibt es einen Unterschied zwischen künstlicher und echter Intelligenz? Was ist der Sinn des Lebens und was macht die menschliche Erfahrung aus? Der Film beschäftigt sich damit, wie eine KI darüber denkt.
Filmtage Oberschwaben: Bester Kurzfilm Regional 2026
Dokumentation | 96 Minuten | Premiere: 2026
Ist menschengemachte Musik in Gefahr? Die Algorithmen der sozialen Medien zwängen Songs in die immer selbe Ausdrucksform. Mit künstlicher Intelligenz reproduzieren Prompt-Komponisten mehr Musik, als jemals von einem menschlichen Ohr gehört werden könnte. Das beraubt viele Musiker:innen ihrer Lebensgrundlage und Kreativität.
Inmitten des digitalen Tsunamis gibt es in der Musikwelt jedoch eine Insel, die für Algorithmen und künstliche Intelligenz unerreichbar scheint: die Bühne. Der Dokumentarfilm “The Magic of LIVE” begleitet das traditionelle Weihnachtspopkonzert der Biberacher Musikschule Tritonal, um nachzuspüren, was es für die Menschen vor, auf und hinter der Bühne bedeutet, live vor großem Publikum aufzutreten.
Junge und erfahrene Musiker:innen berichten, wie das ist, zum ersten Mal auf einer Bühne zu stehen, eine Band zu gründen, von der Musik leben zu können, im Flow zu versinken und auch, wie wertvoll es ist, von einer berühmten Konzertbühne zu träumen.
Dokumentation | 60 Minuten | 2024
Sarah Fischer, 28, lebt mit einem unheilbaren Gendefekt namens FOP. Ihr Körper ersetzt verletzte Muskeln nicht mit Gewebe, sondern mit Knochen. Blaue Flecken oder Spritzen beim Zahnarzt lösen Verknöcherungen aus und lassen Betroffene im Laufe des Lebens versteifen.
Wie lebt es sich mit dieser seltenen Krankheit? Was lässt sich dagegen tun? Wie weit ist die medizinische Forschung mit der Entwicklung eines Medikaments? Und was würde Sarah Fischer sich wünschen, wenn sie einen Wunsch frei hätte?
Dokumentation | 108 Minuten | 2022
Der Bergsteiger Thomas Lämmle bezwang Achttausender wie den Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff. Nach einem schweren Unfall mit dem Gleitschirm, den er nur knapp überlebte, landete er jedoch im Rollstuhl. Sein linkes Bein ist seither gelähmt. Weshalb seine Ärzte den Verdacht äußerten, dass er nie wieder würde laufen können.
Mit diesem Schicksal abfinden konnte er sich allerdings nicht und fing noch im Krankenhaus an, hart zu trainieren, bis er wieder auf dem gesunden Bein stehen und mit Krücken laufen konnte. Da setzte er sich ein Ziel: Noch einmal den geliebten Kilimandscharo besteigen. «Und wenn das nur mit Krücken geht, dann ist das eben so», kündigte er an.
2011 | 19 Minuten
Aus gesundheitlichen Gründen durfte Günther Gmelch den regulären Führerschein Klasse A nicht machen. Wie schön, dass die Führerscheinklasse AM für Autos, die nicht schneller als 45 km/h fahren, erfunden wurde. Perfekt, dachte sich Günther Gmelch, dann kann ich mit dem Mini-Pickup, einem MEGA 1511, auch in Zukunft das Holz zum Heizen aus dem Wald holen gehen. Der Film begleitet Günther Gmelch bei der Ausbildung.
2010 | 68 Minuten
Die mobile Jugendarbeit in Isny hatte es mit vielen Jugendgruppen zu tun, die sich nicht so richtig leiden konnten. Also beauftragten sie die Medienmeisterei damit, einen Film über die unterschiedlichen Subkulturen und Charaktere der Jugendlichen herzustellen. Herausgekommen ist ein einfühlsames und ehrliches Porträt über die Jugendszene in einer Allgäuer Kleinstadt.
2009 | 41 Minuten
Der US-Amerikaner Harold Dull hat das Watsu erfunden – eine Kombination aus Water und Shiatsu. Die heilsame Wirkung von Berührungen kombiniert mit der Balance, die der Körper ausschließlich im Wasser erfährt. In diesem seltenen Interview erklärt der mittlerweile verstorbene Watsu-Erfinder, was hinter der Wasserarbeit steckt, die mittlerweile rund um den Globus praktiziert wird.
2003 | 15 Minuten
Der Regisseur Falk Ulbricht wollte seinen Abschlussfilm der Filmhochschule HFF in München auf einer Bodensee-Fähre drehen. Zwei Wochen lang, ausschließlich nachts auf dem Bodensee unterwegs. Klar, dass das dokumentiert werden musste. “Styx – Unter der Oberfläche” war meine allererste Auftragsarbeit. Das Making Of des Kurzfilms “Styx”.
2006 | 22 Minuten
Nachts. Allein in einem Hotel. Erschreckend genug. Noch erschreckender, wenn da noch jemand zu sein scheint, den man nicht sieht. Und am erschreckendsten, wenn dann noch gefährliche Menschen auftauchen, die man sieht. 20 Minuten Suspense.
2004 | 22 Minuten
Der Teufel hat Depressionen. Zwar läuft alles schlechtens auf der Welt. Aber es läuft auch ohne den Teufel schlecht. Wofür braucht es ihn dann? Drei seiner Schergen haben Einfälle.
Der Film beruht auf einem Theater, das der französische Schriftsteller Éric-Emmanuel Schmitt für eine Abendveranstaltung von Amnesty International geschrieben hat: “L’École du Diable”.
2004 | 8 Minuten
Was treibt einen philosophischen Selbstmörder um? Die letzten Gedanken sind in dieser Foto-Montage festgehalten. “Die Gegenwart ist der Belichter, der Positives negiert.”
2004 | 60 Sekunden
Ein Landwirt erwischt seinen Knecht mit seiner Magd im Heuschober. Ein epischer Kampf um Leben und Tod entflammt. 60 Sekunden Kung-Fu-Action im Bauern-Style.
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