Jedes Jahr kurz vor Weihnachten organisiert die freie Musikschule Tritonal aus Biberach ein Konzert: die Christmas Session. In einer großen Halle wird eine Bühne mit professioneller Licht- und Tontechnik aufgebaut. Auf dieser Bühne treten dann die Musikschüler:innen vor einem großen Publikum auf.
Für viele junge Menschen ist es das allererste Mal, dass sie ihr Können live und ohne doppelten Boden aufführen.
Der Dokumentarfilm „The Magic of LIVE“ begleitet die 15. Christmas Session im Jahr 2025, um nachzuspüren, was es mit einem Menschen macht, live vor Publikum aufzutreten.
Denn auch die Musikbranche wird zunehmend digitaler. Sie dreht sich immer stärker um Algorithmen in sozialen Medien und Playlists in Musikplattformen. Künstliche Intelligenz scheint die kreative Ader des Liedermachens zu gefährden. Verlieren die Menschen das Interesse an der Realität, am Live-Auftritt?
Der Film will die Perspektive junger und erfahrener Musiker:innen nachvollziehen und fragt:
Der unabhängige Filmemacher Michael Scheyer hat vor 15 Jahren die ersten Konzertmitschnitte der Christmas Sessions 2011 und 2012 angefertigt (siehe Video oben).
Nun geht er eine Ebene tiefer und ergründet das, was nicht nur auf der Bühne, sondern auch darunter, dahinter und daneben stattfindet. Probenstress, Vorfreude, Lampenfieber, Trainingseifer, Nervendruck, Wettbewerb und Vorbilder, Spaß, Empowerment, Mut und Selbstwertgefühl. Selbst für diejenigen Menschen, die keine Musikkarriere anstreben, ist das, was sie auf der Bühne erleben, möglicherweise eine der wertvollsten Erfahrungen ihres Lebens.
Je digitaler das Leben wird, desto bedeutsamer werden die menschlichen Erfahrungen. Der Film legt den Fokus darauf, was jenseits der Technik übrig bleibt: die unersetzliche menschliche Schaffenskraft.
Derek von Krogh ist nicht nur der Leiter der Mannheimer Popakademie, sondern auch selbst ein Musiker mit einer Erfahrung von über 1000 Live-Auftritten. Wer, wenn nicht er, weiß genau, was es bedeutet, live aufzutreten? Für angehende Musikerinnen und Musiker hat er diese zwei Ratschläge.
Dreharbeiten
Die Dreharbeiten finden in zwei Segmenten statt:
Die Finalisierung des Films ist geplant für Juli 2026. Die Premiere soll im Herbst 2026 stattfinden.
Finanzierung
Der Film erhält keine Filmförderung und keinen Produktionskostenzuschuss von einem TV-Sender. Der Film wird unabhängig produziert.
Produktionsfirma:
Produzent & Regisseur:
Kamera:
Musikschule (Kooperation):
Konzertmitschnitte:
Technische Details: