Ist menschengemachte Musik in Gefahr? Die Algorithmen der sozialen Medien zwängen Songs in die immer selbe Ausdrucksform. Mit künstlicher Intelligenz reproduzieren Prompt-Komponisten mehr Musik, als jemals von einem menschlichen Ohr gehört werden könnte. Das beraubt viele Musiker:innen ihrer Lebensgrundlage und Kreativität.
Inmitten des digitalen Tsunamis gibt es in der Musikwelt jedoch eine Insel, die für Algorithmen und künstliche Intelligenz unerreichbar scheint: die Bühne. Der Dokumentarfilm “The Magic of LIVE” begleitet das traditionelle Weihnachtspopkonzert der Biberacher Musikschule Tritonal, um nachzuspüren, was es für die Menschen vor, auf und hinter der Bühne bedeutet, live vor großem Publikum aufzutreten.
Junge und erfahrene Musiker:innen berichten, wie das ist, zum ersten Mal auf einer Bühne zu stehen, eine Band zu gründen, von der Musik leben zu können, im Flow zu versinken und auch, wie wertvoll es ist, von einer berühmten Konzertbühne zu träumen.
Premiere im Herbst 2026
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Jedes Jahr kurz vor Weihnachten organisiert die freie Musikschule Tritonal aus Biberach ein Konzert: die Christmas Session. In einer großen Halle wird eine Bühne mit professioneller Licht- und Tontechnik aufgebaut.
Auf dieser Bühne treten die Musikschüler:innen dann vor gut tausend Menschen auf. Für viele von ihnen ist es das allererste Mal, dass sie ihr Können live und ohne doppelten Boden aufführen.
Die Christmas Session 2025 ist der rote Faden durch den Film. Wir erleben das Konzerterlebnis aus der Sicht der Musikschüler:innen, wie sie sich auf ihre Auftritte vorbereiten, wie sie die Bühne betreten und wie sie sich am Ende vor dem Publikum verneigen. Wir erleben mit, wie nicht nur die Aufregung steigt, sondern auch die Begeisterung.
Der unabhängige Filmemacher Michael Scheyer hat vor 15 Jahren die ersten Konzertmitschnitte der Christmas Sessions 2011 und 2012 angefertigt (siehe Video).
Nun geht er eine Ebene tiefer und ergründet das, was nicht nur auf der Bühne, sondern auch darunter, dahinter und daneben stattfindet. Probenstress, Vorfreude, Lampenfieber, Trainingseifer, Nervendruck, Wettbewerb und Vorbilder, Spaß, Empowerment, Mut und Selbstwertgefühl.
Doch selbst für diejenigen Menschen, die keine eigene Musikkarriere anstreben, ist das, was sie auf der Bühne erleben, möglicherweise eine der wertvollsten Erfahrungen ihres Lebens.
Für viele junge Musiker:innen ein Traum: die Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim. Hier werden die Pop-Musiker:innen der Zukunft ausgebildet. Eine der Tritonal-Schülerinnen, Elisa Caci, folgt hier ihrer inneren Berufung: “Irgendwas mit Musik”.
Derek von Krogh ist nicht nur der künstlerische Leiter der Popakademie, sondern auch selbst ein Musiker mit einer Erfahrung von über 1000 Live-Auftritten.
Wer, wenn nicht er, weiß genau, was es bedeutet, live aufzutreten? Für angehende Musikerinnen und Musiker hat er diese zwei Ratschläge.
Dreharbeiten
Die Dreharbeiten finden in zwei Segmenten statt:
Die Finalisierung des Films ist geplant für Juli 2026. Die Premiere soll im Herbst 2026 stattfinden.
Finanzierung
Der Film erhält keine Filmförderung und keinen Produktionskostenzuschuss von einem TV-Sender. Der Film wird unabhängig produziert.
Produktionsfirma:
Produzent & Regisseur:
Kamera:
Konzertmitschnitte:
Musikschule (Kooperation):